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Die Entstehung von Hautpilzinfektionen kann durch zahlreiche Faktoren begünstigt werden. Die individuelle Veranlagung, Veränderungen im Hormonhaushalt, das Klima, starkes Schwitzen, Streß, eine einseitige Ernährung sowie mangelnde bzw. übertriebene Körperhygiene gehören zu diesen Faktoren. Auch bestimmte Krankheiten oder Medikamente, die zu einer Schwächung der körpereigenen Abwehrkräfte führen, können diesen Prozess unterstützen. Bei einer Therapie mit Antibiotika ist häufig die natürliche Mikroflora der Haut oder Schleimhaut in Mitleidenschaft gezogen, so daß Pilze sich leichter vermehren können. Alle Faktoren, die sich negativ auf die natürliche Hautflora, den Säureschutzmantel der Haut und das Immunsystem des Menschen auswirken, können den Weg für Pilzinfektionen ebnen.

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Ein feuchtes Mikroklima durch vermehrtes Schwitzen und zu enger, luftundurchlässiger Kleidung kann das Pilzwachstum insbesondere an den Füßen oder in Hautfalten begünstigen. Die erhöhte Feuchtigkeit verursacht eine Aufweichung der Haut, sodass die Pilze besser eindringen können.

Durch die veränderten Bedingungen können sich harmlose Pilze, die eigentlich zur natürlichen Hautflora gehören, in Krankheitserreger wandeln und sich übermäßig vermehren. Infektionen können aber auch durch den Kontakt mit körperfremden Pilzen aus infizierter Erde, Wasser, Pflanzen und Tieren in der freien Natur entstehen. Die Übertragung der Pilze von Mensch zu Mensch kann durch den Kontakt mit pilzhaltigem Schuppenmaterial erfolgen. Als Überträger von Pilzen kommen auch Haustiere in Frage. Auch ein häufiger Kontakt mit Pilzen im Berufsleben, z. B. bei Bäckern, Bademeistern und Tierärzten, kann eine Infektion begünstigen.