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Pilze haben im Gegensatz zu Bakterien einen echten Zellkern und starre chitinhaltige Zellwände, die sie unbeweglich machen. Meistens bilden sie Zellverbände, in denen sie sich unterschiedlich spezialisieren können. Anders als Pflanzen können sich Pilze nicht selber mit Energie versorgen, sondern leben von Substanzen, die andere Lebewesen geschaffen haben. Pilze gehören daher nicht direkt zum Reich der Pflanzen. Sie sind Parasiten, die vom Stoffwechsel ihres Wirtes leben und diesen häufig dabei schädigen.

Pilze kommen weltweit in einer unglaublichen Vielfalt vor. Die kleinen rundlichen Formen nennt man Sproßpilze oder Hefen. Sie kommen einzeln vor und vermehren sich durch Zellsprossung. Bei den länglichen fadenförmigen Hyphen spricht man von Fadenpilzen. Diese Pilze vermehren sich durch weitere Ausbildung von Hyphen, wodurch ein verzweigtes Geflecht entsteht, das man Pilzmyzel nennt. Zu dieser Gruppe zählen

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z.B. die Dermatophyten und die Schimmelpilze. und die Schimmelpilze. Einige Pilze können auch unter bestimmten Bedingungen als Hefe oder als Hyphe wachsen.

Der Mensch macht sich einige davon in der Lebenmittelindustrie und Biotechnologie zu Nutze, wie z.B. bei der Herstellung alkoholischer Getränke oder von Antibiotika. Die Stoffwechselleistungen einiger Arten können aber auch Schäden verursachen. Pilze können beim Menschen auch Vergiftungen und Allergien verursachen. Bestimmte Pilze sind auch Bestandteil unserer natürlichen Mikroflora der Haut und der Schleimhäute.

Pilze, die beim Menschen Infektionen verursachen, können in drei medizinisch relevante Gruppen unterteilt werden: Dermatophyten, Hefen sowie Schimmelpilze und andere Pilze. Diese Klassifikation hat insofern praktische Bedeutung, da nicht alle Medikamente bei allen Gruppen wirken.