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Bei einigen Personengruppen ist die Gefahr einer Pilzinfektion aufgrund ihrer individuellen Disposition und bestimmten Risikofaktoren größer als bei anderen. Bestimmte körperliche Zustände, Krankheiten oder Medikamente, die unseren Stoffwechsel

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oder unsere Immunabwehrkräfte negativ beeinflussen, begünstigen eine Infektion.

Menschen, die an AIDS oder Krebs erkrankt sind oder ein neues Organ transplantiert bekommen haben, sind aufgrund ihres reduzierten Immunstatus besonders gefährdet. Auch Diabetiker sind häufiger davon betroffen, da der erhöhte Zuckergehalt im Blut und im Gewebe Pilzen einen ideale Nährboden bietet. Während der Schwangerschaft sind Frauen besonders anfällig für Pilzinfektionen der Scheide. Grund dafür sind hormonelle Veränderungen im Stoffwechsel der Scheide.

Auch bei älteren Menschen und Säuglingen kann die Immunabwehr beeinträchtigt oder die natürliche Mikroflora gestört bzw. noch nicht aufgebaut sein, sodass Pilze ein leichtes Spiel haben. Bestimmte Berufssparten, wie z.B. Bademeister, Tierarzt oder Bäcker, sind wegen des häufigen Kontaktes zu Pilzen gefährdet. Zu weiteren allgemeinen Risikofaktoren zählen Übergewicht, Durchblutungsstörungen, Stress und Mangelernährungs- zustände.